Der Immobilienmarkt in Deutschland boomt, doch klassische Anlageformen wie Aktien oder Immobilien sind für viele private Anleger kaum noch erschwinglich. Selfstorage bietet hier eine interessante Alternative mit attraktiven Renditen und zahlreichen Vorteilen.

Was ist Selfstorage?

Selfstorage, auch Lagerraumvermietung genannt, bezeichnet die Vermietung von Lagerabteilen an Privatpersonen und Unternehmen. Diese Abteile können in unterschiedlichen Größen angemietet werden und dienen zur Unterbringung von Möbeln, Akten, Saisonartikeln, Handwerkermaterial, Wohnmobilen oder Oldtimern. In Deutschland werden Eigentümer, wie bei herkömmlichen Immobilien auch, im Grundbuch eingetragen.

Death, divorce, dislocation, and downsizing

Wer mietet Lagerboxen? Häufige Beweggründe sind: Todesfälle, Trennungen, Umzug und Verkleinerung der Wohnfläche. Aber auch Profis, wie Maler und SHK-Betriebe lagern Werkzeug und Material ein. Ebenso sind Camper, Wohnmobile und wertvolle Fahrzeuge oft eingelagerte Gegenstände.

Warum ist Selfstorage für private Kapitalanleger attraktiv?

Hohe Rendite: Selfstorage-Objekte erzielen im Vergleich zu anderen Immobilienarten eine überdurchschnittlich hohe Rendite. Dies liegt zum einen an der hohen Nachfrage nach sicherem 24/7 zugänglichem Lagerraum, zum anderen an den geringen laufenden Kosten.

Stabile Einnahmen: Die Mieteinnahmen aus Selfstorage-Objekten sind weniger anfällig für konjunkturelle Schwankungen als Mieteinnahmen aus Wohnimmobilien. Dies liegt daran, dass die Nachfrage nach Lagerraum auch in Krisenzeiten besteht.

Geringe Investitionskosten: Die Investitionskosten für Selfstorage-Objekte sind im Vergleich zu anderen Immobilienarten relativ gering, da sie ab knapp 20.000,- Euro zu haben sind. Dies macht Selfstorage auch für Kleinanleger interessant.

Steuervorteile: Selfstorage-Objekte können als gewerbliche Immobilien abgeschrieben werden. Dies führt zu hohen steuerlichen Vorteilen für die Anleger.

Flexibilität: Selfstorage-Objekte können flexibel an die Bedürfnisse der Mieter angepasst werden. So können zum Beispiel zusätzliche Lagerabteile ausgebaut oder die Größe der Abteile verändert werden. Starkstrom und Heizung sind oft optional möglich.

Geringe Leerstandsquote: Die Leerstandsquote bei Selfstorage-Objekten ist sehr gering. Dies liegt an der hohen Nachfrage nach Lagerraum für Handwerksbetriebe und Privatpersonen in Ballungsräumen.

Fazit:

Selfstorage bietet für private Kapitalanleger eine attraktive Anlagemöglichkeit mit hoher Rendite, stabilen Einnahmen, geringen Investitionskosten, Steuervorteilen und Flexibilität.

Bevor Sie jedoch in ein Selfstorage-Objekt investieren, sollten Sie sich von einem Experten beraten lassen. So können Sie sicherstellen, dass die Investition Ihren individuellen Bedürfnissen und Anlagezielen entspricht.



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